Informationen über Änderungen die alle TT-Vereine betreffen können.
Änderung der Hausadresse des TTTV ab 04.09.2000:
TTTV;
Werner-Seelenbinder-Str. 14; 99096 Erfurt
Geschichte des TTV Steinbach/Stand 2000
Tischtennis wird in Steinbach bereits seit 1950 gespielt. Damals trat man noch nicht als Verein auf, nahm jedoch an einigen Stadtvergleichen teil. Genannt seien hierbei Brotterode, Ruhla und Bad Liebenstein. 1960 wurde dann, unter dem Dach der damaligen BSG Motor Steinbach, die Sektion Tischtennis gegründet. Daran waren die Herren Erich Römer und Herbert Schleder maßgeblich beteiligt. Gespielt bzw. trainiert wurde unter den damaligen Verhältnissen entsprechenden Bedingungen im s.g. Volkshaus. Als sich später herausstellte das die Trainingsstätte baufällig war mußte man 1965 in die s.g. Schieferschule umziehen. Dort waren neben den Tischtennisspioelern auch die Mitglieder der FDJ untergebracht. 1975 zog man in die jetzige Spielstätte um. Diese war zum damaligen Zeitpunkt teilweise als Heimatmuseum und zum Teil als Fabrikgebäude genutzt. Gespielt wurde mit einer Männermannschaft. Später Zwei Mannschaften. Nach dem Aufstieg der ersten Mannschaft in die Bezirksklasse erfuhr der Steinbacher TT-Verein einen immensen Mitgliederzulauf, der Umbauarbeiten am Gebäude zwangsläufig nach sich zog. 1985 wurden zwei Spielräume geschaffen. Die gesamte Deckenkonstruktion wurde geändert und die große Anzahl von Fenstern (18) wurde auf 4 reduziert. Der Eingang wurde verlegt, die Wände und Decke wärmeisoliert. Es erfolgte weiterhin der Einbau von Toilette, Küche, Wasch- und Umkleideraum. Der problematischste Teil war der Fußboden, der aufgrund der vormaligen Fabrikarbeiten stark sanierungsbedürftig war. Hier mußten teilweise bis zu 2 Meter tiefe Unebenheiten ausgeglichen werden. Dank der Unterstützung durch das Wälzkörperwerk Schweina konnten alle Arbeiten durchgeführt werden. Nach der erfolgten Rekonstruktion des Gebäudes erfuhr der TTV Steinbach eine stürmische Entwicklung. Innerhalb kürzester Zeit konnte mit 4 Mannschaften im Wettkampfbetrieb gespielt werden.
Die Wiedervereinigung brachte auch für den TTV Steinbach so wie vielen anderen kleinen Vereinen Veränderungen mit sich. Während man auf der einen Seite bestrebt war den Spielbetrieb aufrecht zu erhalten, mußte man sich andererseits Gedanken um die Zukunft machen. Dies hauptsächlich in finanzieller Hinsicht. Zum einen mußte man die Beitragsgestaltung so moderat halten, um nicht Austritte in Massen zu riskieren, zum zweiten mußte man aber auch zusehen wie man den neuen finanziellen Verantwortungen gegenübertritt. Trotz aller Schwierigkeiten, die immer mal aufkommen, ist es gelungen den Verein bis heute fast ausschließlich durch eigene Einnahmen zu finanzieren. Mit der Unterstützung des TTV Simmershausen wurde die Anschaffung von 6 gebrauchten TT-Platten ermöglicht. Auch durch die Mitarbeit vieler Mitglieder hat man ein Vereinsgebäude nicht nur erhalten, sondern auch den Komfort erheblich verbessert. So wurde die Küche modernisiert, Toiletten und Waschraum wurden auf einen hygienischen Standard gebracht. Herausragendes Ergebnis vereinsinterner Arbeit ist die geplante Installation einer Gasheizung, die es endlich ermöglicht auch in den Wintermonaten (hier finden die meisten Punktspiele statt) reguläre Spielbedingungen für alle gewährleisten zu können.
Sportliche Erfolge der letzten 5 Jahre
Das Aufzählen aller Erfolge wäre müßig, es sind einfach zu viele. Daher möchten wir uns hauptsächlich an die größten erinnern. Bis 1998/99 spielte der TTV Steinbach mit einer Schülermannschaft und 4 Männermannschaften im Punktspielbetrieb. Hier gab es von 1995 an regelmäßig großartige Platzierungen auf Südthüringer- und Landesebene.
Größter Erfolg der Kinder- und Jugendarbeit unseres ehrenamtlichen Trainers Helmut Töpfer war die Teilnahme seines Sohnes Christian am Deutschlandpokal in Stuttgard 1998 mit dem TTV Thüringen. Darüberhinaus hat unser Verein Landesmeister, Südthüringenmeister und Ranglistensieger hervorgebracht. Auch im mannschaftlichen Bereich zeigte sich eine geschlossene Leistung, die mit dem 2. Platz in Südthüringen gekrönt wurde. Auf Landesebene reichte es immerhin für einen beachtlichen
5. Platz.